Es gibt neue Erkenntnisse im Fall Seth Rich. Seth Rich war in der Kampagne von Hillary Clinton tätig. Mitte des Jahres 2016 wurden über 40.000 Emails des Kampagnenleiters John Podesta geleakt. Die Emails offenbarten unter anderem das rücksichtslose Vorgehen gegen Bernard Sanders, den Konkurrenten Clintons.

In Anbetracht, dass die Wahl sehr knapp entschieden wurde, war dieser Leak sicher ein Zünglein an der Waage. Die Gegner Trumps, allen voran Hillary Clinton, reiterierten die Behauptung, die Russen hätten die Emails gehackt und geleakt. Es gab dafür allerdings niemals irgendwelche Beweise.
Seth Rich wurde im Zeitraum der Leaks auf offener Straße erschossen. Es wurde nichts geraubt. Er hatte noch seine Uhr, sein Telefon und sein Portemonnaie.

 

Seth Rich hatte Kontakt mit Wikileaks

Die Familie des Ermordeten engagierte den Privatdetektiv Rod Wheeler, ein ehemaliges Mitglied der Mordkommission Washington. Und der brachte nun spektakuläre Erkenntnisse zutage. Nach der Untersuchung des Computers von Seth Richard ist der Privatdetektiv sich sicher, dass Seth Rich kurz vor seiner Ermordung Kontakt mit Wikileaks hatte. Wenn das wahr ist, war Seth Rich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Quelle für die Leaks. In seiner Stellung als „Voter Expansion Data Director“ in der Kampagne hatte er auf jeden Fall potentiellen Zugriff auf die Mails.
Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang Emails von Podesta, in denen er ankündigt an dem verdächtigen Leaker „ein Exempel zu statuieren“.

 

Bildquelle:

Brett Weinstein – CC BY-SA 2.0

 

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