Berkeley in Kalifornien war schon mehrfach der Schauplatz gewalttätiger Ausschreitungen. Um einen Auftritt von Milo Yiannopoulos zu verhindern,randalierte die AntiFa, brandschatzte und plünderte einen Starbucks. Zur Inauguration von Trump stießen Trump-Supporter mit der AntiFa zusammen.

Heute gab es im Rahmen des „Patriot Day“ wieder schwere Straßenkämpfe mit zahlreichen Verletzten und Festnahmen. Auf der einen Seite die AntiFa, auf der anderen eine heterogene Zusammensetzung aus free-speech-Aktivisten, Trump-Supporten, Alt-Right und verschiedenen Patrioten und Veteranen.

Diverse Livestreams lieferten den ganzen Tag Material. Die Polizei hielt sich weitgehend zurück, als die Ausschreitungen eskalierten. Am späten nachmittag wurde die AntiFa aus dem Zentrum von Berkeley von ihren Gegnern „entfernt“ („physically removed“).

Shane Bauer, ein unabhängiger Reporter vor Ort, kommentierte wie folgt:

 

 

Eine politische Landschaft im Wandel

Bei den Bildern werden Erinnerungen an die Weimarer Republik wach. Links gegen Rechts. Man muß an dieser Stelle allerdings fairerweise einräumen, dass die Rechten dieses mal für Meinungsfreiheit und gegen Krieg antreten.

Auch eine Anti-Kriegs-Kundgebung vor wenigen Tagen vor dem Weißen Haus, wurde von der AntiFa gestört. Das lag unter anderem auch daran, weil Richard Spencer, die Galionsfigur der Alt-Right, diese Kundgebung angeführt hat.

Er sollte auch kommenden Dienstag in Auburn/Alabama an der Universität auftreten. Die Universität hat die Kundgebung jedoch aus „Sicherheitsbedenken“ abgesagt. Spencer will trotzdem auftreten. Die AntiFa in Berkeley gedemütigt, wird auf Rache sinnen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es dort zu weiteren Ausschreitungen kommt.

Folgend ein paar Impressionen der heutigen Ausschreitungen:

 

Bildquelle:

Screenshot aus obigen Video von WeAreChange

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