Nachdem schon drei BitCoin-Blasen geplatzt sind, erreicht die digitale Crypto-Währung Anfang März einen neuen Höchststand. Während eine Unze Gold mit 1228$ gehandelt wurde, kratzte BitCoin knapp unter der 1300$ Marke und wurde mit 1290$/BTC gehandelt.

 

BTC/$ Preisentwicklung, by Ster3oPro, CC BY-SA 4.0

Es war damals schon eine kleine Sensation, als ein BitCoin soviel wert war, wie ein Gramm Gold. Dass es jemals soviel wert sein würde, wie eine Unze, war damals undenkbar.

 

Gründe für die Wertsteigerung

Gründe für den gestiegenen Preis liegen einerseits im deflationären Algorithmus. Dieser begrenzt die „schürfbare“ Menge auf 21 Millionen BitCoins. Weitere Gründe sind gestiegene Akzeptanz, aber natürlich auch das gestiegene Interesse von Spekulanten. Die relativ geringe Marktkapitalisierung von knapp 19 Milliarden Euro (Stand Anfang März) macht es für finanzstarke Entitäten einfach, den Preis erst in die Höhe zu treiben, um dann rechtzeitig auszusteigen.

BitCoins für die Krise?

Sind BitCoins eine Alternative zu Gold? Macht es Sinn für die bevorstehende Krise Werte auch in BitCoin zu diversifizieren? Das hängt immer von der Schwere der Krise ab. Da BitCoins überhaupt nur mit Strom und Computern funktionieren, sind sie also nur geeignet für „leichte“ Krisen, die nicht die Grundfesten unserer Zivilisation erschüttern. Aber in einer Krise so schwer, dass Strom und Computer nicht mehr funktionieren, wird man auch mit Gold und Silber nicht mehr weit kommen. Dann zählen nur noch drei Dinge: Schnaps zum Tauschen, Chlortabletten für Trinkwasser und Waffen zur Selbstverteidigung und um das Gold der anderen einzusammeln.

 

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