Die Wahlergebnisse für die Landtagswahlen im Saarland zeigen ein eindeutiges Bild. Minus für alle roten und grünen Parteien. Die Grünen erreichen nicht die nötigen 5%, um in den Landtag einzuziegen. Auch der „Schulzeffekt“ macht sich nicht bemerkbar. Die SPD kommt mit leichten Verlusten gerade mal auf knapp 30%. Auch die Piraten sind nicht mehr vertreten und die FDP scheitert trotz leichten Zugewinnen an der 5% Hürde. Ein Grund für das Ausscheiden der Piraten könnte sein, dass sie sich nicht auf ihre Kernkomptétenzen konzentriert haben.

Stärkste Kraft: Nichtwähler

Neuzugang: die AfD mit knapp 6% der abgegebenen Stimmen. Die CDU erhält die meisten abgegebenen Stimmen, aber die größte Fraktion ist immer noch jene der Nichtwähler. Ein Warnsignal für Politikverdrossenheit und mangelndes Vertrauen, in die zur Wahl stehenden Parteien.

Ergebnisse, erste Hochrechnungen (in Klammern: Veränderung zur LTW 2012):

  • CDU: 40,3% (+5,1%)
  • SPD: 30,1% (-0,5%)
  • Afd: 5,9% (+5,9%)
  • Linke: 12,9% (-3,5%)
  • Grüne: 4,5% (-0,9%)
  • FDP: 3,3% (+2,1%)
  • Piraten: 0,7% (-6,7%)

 

Auf unserem Diagramm sehen Sie die Verteilung, würden die Nichtwähler eine eigene Fraktion bilden.

Änderungen im Protest

Die Wahlbeteiligung war höher als bei der Landtagswahl 2012. Nichtsdestotrotz ist es ein Warnsignal, dass etwa ein Drittel der Menschen nicht zur Wahl gehen. Die gestiegene Wahlbeteiligung ist lediglich ein weiterer Ausruck der Unzufriedenheit. Keine Partei ist mehr in der Lage überzeigende Mehrheiten zu generieren. Des weiteren bezeugt die Substitution der ehemaligen Protestpartei Die Grünen durch die Protestpartei AfD eine fundamentale Veränderung.

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