Anfang März rief Jacob Zuma, der Präsident von Südafrika und Vorsitzender des ANC, zur Enteignung von Land auf, was sich im Besitz von Weißen befindet. Die Enteignung soll ohne Kompensation stattfinden. Mit dieser Methode möchte er “präkoloniale Zustände” wiederherstellen. Diese Aktion würde eine Verfassungsänderung erfordern.

Jacob Zuma, By World Economic Forum / Eric Miller, CC BY-SA 2.0

Er rief die schwarzen Parteien auf, sich für dieses Vorhaben zusammenzuschließen. Das Land, welches von Nelson Mandela und Frederik de Klerk, zwischen 1990 und 1993, aus der Apartheid herausgeführt wurde, riskiert so schwere Rassenunruhen. Zumas Vorstoß bezieht sich auf die Forderung seines Rivalen Julius Malema.

„So, we are saying black people, all of us must unite so that we can change the constitution so that we can expropriate land without compensation. There is no white man that will understand it.“

Julius Malema, Südafrikanischer Politiker

(Übersetzung der Redaktion: „Wir sagen: alle Schwarzen sollten sich zusammentun, um die Verfassung zu ändern, so dass wir das Land ohne Kompensation enteignen können. Kein Weißer wird das verstehen“)

Reaktionen auf den Vorstoß

Andries Breytenbach, Vorsitzender des Boer Afrikaner Volksrassd, beschrieb die Forderungen als eine “Kriegserklärung”. Er kommentierte:

„We are ready to fight back. We need urgent mediation between us and the government. If this starts, it will turn into a racial war which we want to prevent.“

Andries Breytenbach, Vorsitzender des Boer Afrikaner Volksrassd

(Übersetzung der Redaktion: „Wir sind bereit zurückzuschlagen. Wir brauchen dringend eine Mediation zwischen uns und der Regierung. Wenn das beginnt wird es einen Rassenkrieg geben und das versuchen wir zu verhindern.“)

Eskalation der Gewalt

Seitdem eskalieren die Spannungen. Täglich werden weitere weiße Farmer ermordet. Vor ein paar Tagen wurden zwei Briten in Ostsüdafrika überfallen und mit Messern und einer Lötlampe gefoltert. Danach verschleppten die Angreifer das Paar und auf schossen auf sie. Der Mann verstarb vor Ort. Wie durch ein Wunder überlebte die Frau trotz Kopfschuss schwerverletzt. Sie wurde durch Zufall gefunden und liegt jetzt in einem Krankenhaus. Inzwischen ist auch sie ihren Verletzungen erlegen.

Dieser Akt der Barbarei und die Mordserie werden von unseren Mainstreammedien fast völlig ausgeblendet. Das könnte daran liegen, weil sie nicht in das von ihnen verbreitete Narrativ passen: Weiß gleich Unterdrücker, Schwarz gleich Unterdrückter.

Die Hoffnungen auf eine friedliche Einigung schwinden immer mehr. In anderen Ländern Afrikas, wie zum Beispiel Simbabwe, folgte auf die rassistische Vertreibung der Weißen eine schwere Rezession. Das Erbe Mandelas und De Klerks wird hier auf eine harte Probe gestellt.

Ist es das, was Europa erwartet, wenn die Europäer erstmal in der Minderheit sind? Der Zeitpunkt wird, bei der momentanen Entwicklung, in etwa 20 bis 25 Jahren erreicht sein.

Bildquellen:

  • By Paul Weinberg – CC BY-SA 3.0 – via Wikimedia Commons, Anti-Apartheitsproteste in Südafrika
  • By World Economic Forum / Eric Miller – CC BY-SA 2.0 – via Wikimedia Commons

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